Thomas Gottschalk: Sohn Roman verliert emotionale Worte über Krebserkrankung
Thomas Gottschalk
Sohn Roman äußerst sich erstmals zur Krebserkrankung seines Vaters
© Frederic Kern/Geisler-Fotopress / Picture Alliance
Thomas Gottschalk machte Ende vergangener Woche seine schlimme Krebsdiagnose öffentlich und erklärte, dass er sich bereits zwei Operationen unterziehen musste. Nun meldet sich sein ältester Sohn Roman erstmals zu Wort.
In einem Interview mit der “Bild”-Zeitung hatte Thomas Gottschalk, 75, am Sonntag, 30. November 2025, gemeinsam mit seiner Ehefrau Karina Gottschalk, 63, seine schwere Krebserkrankung öffentlich gemacht. “Thomas hatte vor knapp vier Monaten eine schwere, komplizierte Krebsoperation”, erklärte Karina. “Die Diagnose war heftig. Epitheloides Angiosarkom. Ein seltener, bösartiger Tumor, der von den Zellen der Blutgefäße ausgeht.”
Jetzt, zwei Tage nach der furchtbaren Meldung, hat sich sein ältester Sohn Roman Gottschalk, 43, aus seiner Ehe mit Thea Gottschalk, 79, erstmals auf Instagram zu Wort gemeldet.
Sohn Roman Gottschalk betont: “Meine Familie und ich sind für ihn da”
Neben seiner zweiten Ehefrau Karina bangen auch die Kinder von Thomas Gottschalk um ihren Vater. Sohn Roman hat nun einen kleinen Einblick in sein Gefühlsleben gewährt. Dafür teilt er in seiner Instagram-Story einen Instagram-Post vom “Bild”-Interview des Showmasters und betont: “Ich bin stolz auf meinen Vater das er seine Krebs Diagnose ins öffentliche gebracht hat. Ich weiß das war nicht leicht für ihn [sic]”.
© instagram.com/roman_gottschalk
Dann bedankt sich der passionierte Golfspieler, der mit seiner Ehefrau Melissa Gottschalk und Söhnchen Bast in Kalifornien lebt, bei allen “für die lieben Nachrichten” und meint: “Meine Familie und ich sind für ihn da während er sich auf seine Gesundheit konzentriert [sic].”
Thomas Gottschalk machte trotz Krebsdiagnose keine Pause
Thomas Gottschalks erste Operation folgte unmittelbar nach seiner Krebsdiagnose. “Sie mussten sowohl einen Teil der Harnleiter als auch von der Blase wegnehmen”, berichtete Karina Gottschalk Ende vergangener Woche im Gespräch mit “Bild”. Doch als der Befund aus der Pathologie kam, begann der Alptraum von vorn: “Thomas musste dringend ein zweites Mal operiert werden, weil noch viel mehr Gewebe vom Krebs befallen war, als vermutet.”
Nach zwei Wochen in der Klinik kehrte Thomas Gottschalk zurück in seinen Alltag – als wäre nichts gewesen. “Das war rückblickend wohl mein größter Fehler”, räumte der Entertainer gegenüber “Bild” ein. “Aber ich hatte fest zugesagte Engagements und Verträge, die ich erfüllen wollte.”
Bis heute muss Gottschalk starke Schmerzmittel einnehmen. “Opiate”, präzisierte seine Frau. Zu Hause schien alles normal – witzig, frech, gut gelaunt sei er gewesen, wie immer. Erst bei der Bambi-Verleihung, als Thomas Gottschalk der Sängerin Cher, 79, einen Preis überreichte und mit seiner konfusen Laudatio für Irritationen sorgte, wurde deutlich, wie sehr ihn die Nebenwirkungen belasten. “Er hatte einen Blackout. Als er das sagte, war es nicht gelogen”, stellte Karina Gottschalk klar.
Schmerzmittel verursachen starke Nebenwirkungen
Der Entertainer selbst beschrieb seinen Zustand im “Bild”-Interview drastisch: “Ich war nicht darauf vorbereitet, dass mir jemals so etwas passieren könnte. Mit diesen Tabletten fühle ich mich, als würde ich mit meinem Kopf in einer Waschmaschine stecken. Ich kannte mich so selbst nicht.” Inzwischen habe er verstanden, dass die Schmerzmittel für seine Ausfälle verantwortlich sind.
Warum er trotzdem auch bei der anschließenden Romy-Verleihung auftrat? “Dann wäre noch mehr Häme über mich hereingebrochen”, erklärte Gottschalk. “Außerdem bin ich alte Schule und erfülle meine Verpflichtungen.” Er habe sogar überlegt, die Medikamente vor dem Auftritt wegzulassen – doch die Ärzt:innen hätten ihm das verboten. Erst bei der Romy habe er die Konsequenz gezogen: “Ich kann nicht mehr auftreten. Ich muss gesund werden.” Zwei Wochen nach der kritisierten Bambi-Laudatio wurde Thomas Gottschalk am Freitagabend, 28. November, in Kitzbühel mit der österreichischen Diamant-Romy geehrt.
Karina Gottschalk: “Ich bin an Thomas’ Diagnose fast zerbrochen”
Für Karina Gottschalk waren die vergangenen Monate eine Zerreißprobe. Bei beiden Veranstaltungen saß sie im Publikum, während um sie herum getuschelt und in den sozialen Netzwerken über ihren Mann geurteilt wurde. “Das war für mich die Hölle, weil ich ja die Wahrheit kenne”, sagte sie im “Bild”-Interview. “Am liebsten hätte ich jeden angeschrien: Nein, es geht uns nicht gut. Vor allem Thomas geht es nicht gut. Er ist schwer krank!” Sie sei “an Thomas’ Diagnose fast zerbrochen”. Doch ausgerechnet ihr Mann sei es, der sie durch diese Zeit trage: “Thomas ist von Tag eins an positiv und sagt: Das schaffen wir schon. Dadurch hat er mich inzwischen auch auf eine positive Ebene gebracht.”
Verwendete Quellen: bild.de, instagram.com
jse
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