Das ist Audis 1. Formel-1-Auto! | Sport
Audi legt den nächsten Gang ein.
Die VW-Tochter hat offiziell ihre neue Mission gestartet: die Formel 1! Im rustikalen Berliner Kraftwerk, einem ehemaligen Heizkraftwerk, haben die Ingolstädter ihren Rennstall vorgestellt.
Erstmals zu sehen war dabei die finale Lackierung des ersten Formel-1-Boliden aus dem Hause Audi. Die dominierenden Farben des neuen Renners sind – passend zu den Farben der Kernmarke – Silber und Rot, dazu kommen schwarze Elemente.
Pikant: Audi zeigte auf der Bühne zwar nur ein Showcar, doch auf der Leinwand dahinter blitzte auch eine bereits weiter entwickelte Version auf. Darauf zu sehen waren u. a. wie die Lufteinlässe an den Seitenkästen aussehen. Sie erinnern optisch an die Form eines Haimundes. Ein Merkmal, das sich die Konkurrenz mit Sicherheit genauer anschauen wird. Doch nach Informationen von BILD wird bei den Testfahrten in Bahrain Mitte Februar und auch beim ersten Grand Prix in Melbourne (Australien) am 8. März der Dienstwagen von Nico Hülkenberg (38) bereits mit weiteren Neuerungen ausgestattet sein.
Der Deutsche über den Projektstart: „Es ist definitiv aufregend, was gerade passiert. Vor zwei Jahren, als ich mich für das Audi-Projekt entschieden habe, war das alles noch in weiter Ferne. Jetzt wird es langsam Realität und das ist cool zu sehen.“
Die Audi-Piloten Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg (r.) vor dem neuen Wagen
Foto: Annegret Hilse/REUTERS
Und weiter: „Ich bin stolz, dass ich Teil davon bin. Wir schreiben hier Geschichte, indem wir diese Marke in die Formel 1 bringen. Aber wir wollen natürlich nicht nur dabei sein, wir wollen auch Erfolg haben. Das ist natürlich keine leichte Aufgabe, es ist ein hoher Berg, der zu erklimmen ist. Aber wir sind bereit für die Herausforderung.“
Hülkenberg wird dabei eine der Schlüsselfiguren sein. Der Routinier bringt die Erfahrung aus 250 Grands Prix mit. Projekt-Boss Mattia Binotto (56): „Nico ist ein elementarer Teil für uns. Er kann uns viel Input für die Entwicklung geben, und das erwarte ich auch von ihm.“
Keine Frage, Hülkenberg ist dafür bereit. Die Frage ist nur, ob Audi das auch ist. Auf dem Weg in die Formel 1 gab es immer wieder Rückschläge. Intern ist daher die Erwartungshaltung, dass man in den ersten zwei Jahren vorerst nur lernen möchte. 2030 will man erstmals um den Titel mitfahren. Binotto über den Auftakt in Australien: „Ich bin zufrieden, wenn wir das Rennen beenden und unser Auto funktioniert. Mehr können wir vorerst nicht erwarten.“
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