FC Schalke: Er war schon weg: Jetzt hat Schalke das Sylla-Dilemma | Sport
Der Frust geht in die nächste Runde! „Ich komme nach Hause“ – das sind die Worte, die Schalke-Stürmer Moussa Sylla (26) in seiner Instagram-Story postete. Wenige Stunden zuvor hatte sich sein Wechsel zu MLS-Klub New York FC zerschlagen (BILD berichtete). Der Stürmer, der seinen Medizincheck in England absolvierte, saß bereits auf gepackten Koffern. Am Ende bleibt nichts als Ärger…
Auch S04-Sportvorstand Frank Baumann (50) lässt seinem Unmut freien Lauf: „Wir sind irritiert über das Verhalten von New York City FC. Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben. Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit.“
Bereits im Sommer stand der Angreifer vor dem Absprung. Die drei Spiele, die er in der laufenden Saison verpasste, hatten immer einen Transferhintergrund. Doch etwas kam immer dazwischen. Die Seuchen-Saison für Sylla (Hunde-Skandal, Nicht-Nominierung beim Afrika-Cup, geplatzter Sommer- und Winterwechsel) geht in die nächste Runde. Dass der Transfer in die USA (dort bis zum 26. März noch möglich) noch zustande kommt, ist unwahrscheinlich. Grund: Schalke kann keinen Ersatz mehr holen.
Baumann: „Moussa ist ein wichtiger Spieler für uns. Dass er bleibt, ist sportlich für uns eine gute Entscheidung.“ Zur Wahrheit gehört aber auch: Für Sylla ist es der nächste heftige Rückschlag …
Miron Muslic (43/li) muss Moussa Sylla (26) wieder in die Spur bringen
Foto: picture alliance/dpa
Bis Sonntag war er noch der festen Überzeugung, nach New York zu ziehen, dort zu spielen und auch am Transfer mit nicht gerade wenig Geld beteiligt zu werden (angeblich rund 10 Prozent der Ablösesumme). An seine Leistungen der vergangenen Saison (16 Liga-Tore) kann er bei aktuell 4 Treffern kaum mehr anknüpfen, da Cheftrainer Miron Muslic (43) den Fokus auf die Defensive legt. Zudem bevorzugt Muslic einen Stürmertypen wie Neuzugang Edin Dzeko (39).
Aber: Schalke wird auch im Sommer wieder auf Transfereinnahmen angewiesen sein. Da braucht es sicherlich weitere Streicheleinheiten, um Sylla wieder in die Supr zu bringen. Schließlich muss mit der Kohle auch ein Nachfolger finanziert werden. Die Frust-Saison für Sylla geht weiter.
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